Die interessantesten Orgeln, an denen ich selbst bereits spielen durfte


An diesen Orgeln habe ich schon gespielt – zwar keine Konzerte (da gibt's bessere Organisten :-), aber immerhin Gottesdienste oder einfach nur so zum "Austoben"...
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  Selbst eingespielte Klangbeispiele (Audio- und Video-Dateien) finden Sie hier.


Barockorgeln:

D, Weingarten, Basilika
Gabler, Kuhn (1750-1983)
169 Ranks, 63 Register (2 x 32'), 4 Manuale

Kurzbewertung:

Die wegen ihrer Gesamtanlage legendäre Gabler-Orgel bietet für ihre Größe einen überraschend zurückhaltenden Klang mit sehr schönen Einzelstimmen: Bei den Flöten und Streichern kommt man leicht ins Schwärmen. Es sind aber auch große Plenumkombinationen mit einer recht starken Pedal-Bombarde möglich. Auch der Spieltisch dürfte zum Schönsten gehören, was es im Orgelbau gibt. Einziger Wermutstropfen: Das Pedal und gekoppelte Manuale spielen sich recht schwergängig, aber das tut dieser Super-Orgel keinen Abbruch.
D, Neresheim, Abteikirche
Holzhay, Kuhn und ? (1797-?)
106 Ranks, 74 Register (+ 1 Ext. + 4 Tr.), 3 Manuale

Kurzbewertung:

Die schöne Holzhey-Orgel mit ihrem kühnen Prospekt wurde von Kuhn fachgerecht restauriert und klingt mit Bach, spätbarocken Meistern bis hin zu Mendelssohn richtig gut. Zusätzlich wurde die Chororgel elektrisch an den mechanischen Hauptspieltisch angeschlossen, so dass interessante Echoeffekte möglich sind.
D, Hamburg, St. Jacobi
Schnitger, Ahrend (1693-1993)
98 Ranks, 60 Register (2 x 32'), 4 Manuale

Kurzbewertung:

Hervorragend restaurierte barocke Großorgel – mit Buxtehude, Bach & Co. kommt hier richtig Freude auf! (Und es sitzt sich einfach nett zwischen den 32'-Türmen :-) Ich frage mich nur manchmal, ob diese Orgel in wohltemperierter Stimmung speziell für Bach-Werke nicht noch besser klingen würde...
D, Norden, St. Ludgeri
De Mare, Evers, Schnitger, Ahrend (1567-1985)
77 Ranks, 46 Register, 3 Manuale

Kurzbewertung:

Ebenfalls eine fantastische Orgel, die sich mit ihrem frischen, knackigen Klang bestens für die Musik des Frühbarock eignet.
D, Ottobeuren, Abtei (Dreifaltigkeitsorgel)
Riepp, Steinmeyer (1766-1914)
73 Ranks, 50 Register, 4 Manuale

Kurzbewertung:

Eine süddeutsche Spätbarock-Orgel mit deutlich französischem Einschlag: Riepps Intonationskunst ist beachtlich und besonders die Zungen machen einfach nur Spaß.
F, Versailles, Cathédrale
Clicquot, Cavaillé-Coll, ..., Haerpfer (1761-1989)
65 Ranks, 46 Register (1 x 32'), 3 Manuale

Kurzbewertung:

Diese Orgel vereint authentisch zwei Orgeln: Eine fast original erhaltene barocke (Clicquot) und eine romantische (Cavaillé-Coll). Typisch französisch ist die reichhaltige Besetzung mit Zungenstimmen und Aliquoten. Eine phantastisch klingende Orgel, auf der (fast) alles möglich ist.
F, Ribeauvillé, Saint-Grégoire
Legros, Silbermann, Kern (1702-1984)
60 Ranks, 41 Register, 4 Manuale

Kurzbewertung:

Obwohl diese Orgel fast ein kompletter Neubau ist, klingt sie doch stark nach Silbermann. Besonders die Zungen und Aliquote sind gut gelungen.
CH, Sankt Urban, Klosterkirche
Bossard, Kuhn (1721-1991)
59 Ranks, 39 Register, 3 Manuale

Kurzbewertung:

Eine der ältesten erhaltenen Orgeln der Schweiz, bei der man in Kauf nehmen muss, dass durch das kurze Pedal nicht alle Literatur spielbar ist. Dafür wird man mit wunderschönen längst vergessenen Klangfarben belohnt. Hier kann man sich "besoffen" spielen.
F, Strasbourg (Straßburg), Saint-Pierre-le-Jeune Protestant
Silbermann, Sauer, Kern (1780-1966)
57 Ranks, 40 Register (+ 1 Tr.), 3 Manuale

Kurzbewertung:

An dieser Orgel hat Helmut Walcha in den 60-er Jahren seine legendären Bach-Einspielungen gemacht – nicht ohne Grund: Diese Orgel überzeugt mit einem warmen gutmütigen Klang.
D, Tangermünde, St. Stephan
Scherer, Röder, Lütkemüller, Furtwängler & Hammer, A. Schuke (1624-1994)
56 Ranks, 32 Register, 3 Manuale

Kurzbewertung:

Hier wurde rigoros auf den Ursprungszustand zurückrestauriert. Das schränkt zwar das spielbare Repertoire deutlich ein, dafür wird man aber mit einem sehr authentischen frühbarocken Orgelklang belohnt, den es woanders kaum gibt.
D, Brandenburg, Dom St. Peter und Paul
Wagner, A. Schuke (1725-1999)
51 Ranks, 33 Register, 2 Manuale

Kurzbewertung:

Die vielleicht wichtigste restaurierte Wagner-Orgel, weil hier der größte Teil der Wagner'schen Substanz noch erhalten war. Hier lässt sich Musik des Barock und Spätbarock sehr schön darstellen.
D, Basedow, Dorfkirche
Gercke, Herbst, A. Schuke (1683-1983)
46 Ranks, 33 Register, 3 Manuale

Kurzbewertung:

Inmitten der Mecklenburger Seenlandschaft vermutet man in einer kleinen Dorfkirche keine Orgel dieser Größenordnung und Qualität. Unter Kennern genießt diese Orgel allerdings schon lange einen legendären Ruf - zu Recht, denn sie eignet sich ideal zur Darstellung von Werken des Frühbarock.
D, Angermünde, St. Marien
Wagner, A. Schuke (1744-1974)
36 Ranks, 30 Register, 2 Manuale

Kurzbewertung:

Eine der wenigen erhaltenen gut restaurierten Wagner-Orgeln, die etwas wärmer und fülliger im Klang ist als ihre Brandenburger Schwester. Besonders die Flöten und die Mischfähigkeit der Stimmen sind gut gelungen.


Romantische Orgeln:

USA, Atlantic City, Boardwalk (Convention) Hall
Midmer-Losh (1932)
449 Ranks, 314 Register + 229 Ext + 129 Tr. (1 x 64', 9 x 32'), 7 Manuale

Kurzbewertung:

Auch wenn die "Wanamaker"-Orgel einige Ranks (Pfeifenreihen) mehr aufweist, hält DIESE Orgel sämtliche anderen Rekorde: Eins von zwei 64'-Registern weltweit plus neun 32'-Hochdruckregister mit unglaublichen Mensuren und Wandstärken und einer Wucht, die die riesige Halle zum Beben bringt. Allein der 2015 spielbare Teil der Orgel (etwa ein Drittel der Register) entwickelt bereits eine umwerfende Klanggewalt. Weiterhin beinhaltet diese Orgel die lautesten Register der Welt, die höchsten Winddrücke (bis zu 100" = 2.540 mm!), die meisten Manuale (einziger 7-manualiger Spieltisch der Welt), den größten Tastenumfang und – wenn sie einmal vollständig restauriert sein wird – auch die meisten Pfeifen (> 33.000)... eine echte "amerikanische" Orgel der Superlative.
GB, Liverpool, Anglican Cathedral (Hauptorgel)
Willis, Wells (1926-heute)
194 Ranks, 150 Register + 1 Ext + 1 Tr. (6 x 32'), 5 Manuale

Kurzbewertung:

Die größte Orgel Englands in der größten Kathedrale Englands ist in jeder Hinsicht beeindruckend: Sie vereint nicht nur vielfältigste Klangfarben, so dass fast die gesamte Orgelliteratur spielbar ist, sondern verfügt auch über eine unglaubliche Dynamik vom leisesten Säuseln bis zur massiven Kraft. Die "Trompette Militaire" in der Kuppel steht auf 50" (= 1.270 mm) Winddruck und ist absolut beeindruckend. Sie ist nur mit einem speziellen Schlüssel spielbar. Die Mensuren und Wandstärken vor allem der Pedalpfeifen sind ebenso beeindruckend... eine Orgel zum Schwärmen.
CH, Engelberg, Klosterkirche (Hauptorgel)
Goll, Graf (1877-1993)
157 Ranks, 137 Register (2 x 32'), 4 Manuale

Kurzbewertung:

Die größte Orgel der Schweiz bietet eine unglaubliche Fülle an romantischen Klangfarben, die man an einem Nachmittag nicht annähernd auskosten kann. Man hat bei den Renovierungen bewusst darauf verzichtet, eine Allround-Orgel zu schaffen, die alles können soll und bewusst in Kauf genommen, dass Barockmusik nur bedingt spielbar ist (was nicht schlimm ist, da die Kirche außerdem über eine entsprechend intonierte Chororgel verfügt). Mit Mendelssohn, Rheinberger oder Franck hingegen läuft die große Orgel zur Hochform auf.
D, Berlin, Dom (Hauptorgel)
Sauer (1905-2007)
133 Ranks, 112 Register (3 x 32'), 4 Manuale

Kurzbewertung:

Diese Orgel aus der Zeit der Spätromantik ist fast vollständig original erhalten. Das schränkt zwar die authentisch spielbare Literatur deutlich ein, bietet aber insbesondere für deutsche Romantiker längst vergessene lyrische Klangfarben. Trotz ihrer Größe von 133 Pfeifenreihen klingt sie eher zurückhaltend.
D, Wiesbaden, Marktkirche
Walcker, Sauer, Oberlinger (1863-1985)
122 Ranks, 85 Register (2 x 32'), 4 Manuale

Kurzbewertung:

Die ursprüngliche Max Reger-Orgel ist durch sorgfältige Erweiterungen zu einem echten Multitalent geworden. Ihre besonderen Stärken liegen aber nach wie vor in der Musik der Romantik. Die Tonfülle ist umwerfend, der Spieltisch genial und (obwohl von 1982!) mit allem möglichen Komfort inklusive MIDI und Sequenzer ausgestattet.
D, Berlin-Wilmersdorf, Auenkirche
Furtwängler & Hammer, Noeske (1897-2007)
118 Ranks, 80 Register + 1 Ext. + 3 Tr. (2 x 32'), 4 Manuale

Kurzbewertung:

Die nach der Domorgel drittgrößte Kirchenorgel Berlins besticht durch die Möglichkeit, recht authentisch sowohl barocke als auch romantische Werke darzustellen. Eine sehr vielseitige Disposition, verbunden mit feinfühliger Intonation und der guten Raumakustik machen dies möglich. 3 Register sind zurzeit noch in Arbeit, darunter eine Physharmonica – dann wird's noch spannender.
CH, Sankt Gallen, St. Maria Neudorf
Willisau, Kuhn (1928-2007)
93 Ranks, 77 Register, 3 Manuale

Kurzbewertung:

Eine tolle spätromantische Orgel mit Anklängen an die elsässische Orgelreform. Besonders die Zungen sind phantastisch. Die Kraft des 16'-Pedal-Prinzipals in Verbindung mit dem 10 2/3' lässt keinen 32' vermissen. Auch die Umgebung der Orgel – eine schöne Jugendstil-Kirche – ist erwähnenswert.
GB, Glasgow, St. Mary's Episcopal Cathedral
Hill, Harrison & Harrison, Norman & Beard (1871-1990)
69 Ranks, 57 Register (+ 2 Ext.), 3 Manuale

Kurzbewertung:

Typische englische Orgel mit warmem Klang, kräftiger Tuba, fettem Pedal... Die neobarocken Erweiterungen fügen sich gut ein und ändern kaum den Grundcharakter der Orgel, machen sie aber universeller einsetzbar.


Moderne Orgeln:

USA, WestPoint, Military Academy, Cadet Chapel
Möller, VanSeters, Ferguson, Chapman (1911-heute)
380 Ranks, 303 Register + 177 Ext + 130 Tr. (7 x 32'), 4 Manuale

Kurzbewertung:

Die inzwischen größte Kirchenorgel der Welt verteilt sich über die gesamte Kirche und bietet somit vollen "Surround-Sound". Sie beinhaltet eine riesige Fülle von Klangfarben und Aliquoten, mit der sich so ziemlich jede erdenkliche Klangfarbe erzeugen lässt. Auch die Dynamik ist in jeder Tonlage beeindruckend. Trotz ihrer Größe klingt diese Orgel immer irgendwie nobel (ich weiß nicht, wie ich es besser ausdrücken kann). Diese Orgel spielen zu dürfen war ein ganz besonderes Erlebnis.
D, Passau, Dom
Steinmeyer, Eisenbarth (1928-1993)
326 Ranks, 229 Register (3 x 32'), 5 Manuale

Kurzbewertung:

Bis noch vor wenigen Jahren hielt die Passauer Domorgel den Titel "größte Kirchenorgel der Welt" - nun ist sie "nur" noch die größte DOMorgel der Welt. Sie in wenigen Worten zu beschreiben wäre müßig - es steht eine unerschöpflich erscheinende Anzahl von Registern und Klangfarben zur Verfügung. Auch das Zusammenspiel von 5 räumlich getrennten Einzelorgeln erlaubt interessante Klangeffekte. Entsprechend ihrer Größe würde man eine große Kraft und Wucht erwarten – doch sie wirkt (dem Umbau und Vorgaben der 1970-er Jahre geschuldet) eher etwas "dünn" und könnte mehr Grundtönigkeit und "Bass" vertragen.
D, Paderborn, Dom
Feith, Siegfried Sauer (1952-2005)
201 Ranks, 148 Register (2 x 32' + akust. 64'), 4 Manuale

Kurzbewertung:

Eine Orgel, die viel größer ist, als die Fotos erahnen lassen, die alles hat und auf der alles geht: Eine große Vielfalt an schönen Einzelstimmen erlauben Klangmischungen vom ppp bis zum fff inkl. Hochdruckwerk. Dazu hat der Dom eine mächtige Akustik, die den Nachhall nicht impulsweise, sondern wie ein großes Decrescendo kommen lässt. Dies macht diese Orgel zu einem einmaligen Erlebnis. Schwierig wird es nur, wenn man von einem der beiden Generalspieltische im Chor die 100 Meter entfernte Turmorgel mitbedient: Die extreme Verzögerung ist sehr gewöhnungsbedürftig (es sei denn, man setzt hilfsweise die Mikrofon- und Abhöranlage ein, doch dann ist das Klangbild lautsprecherbedingt nicht mehr original...)
D, Freiburg, Münster Unserer Lieben Frau
Rieger, Marcussen, Späth, Fischer & Krämer, Glatter-Götz (1965-2001)
199 Ranks, 136 Register (2 x 32'), 4 Manuale

Kurzbewertung:

Die Freiburger Orgelanlage besteht aus 4 einzelnen Orgeln unterschiedlicher Erbauer, die somit nicht nur interessante Echo-Effekte, sondern auch unterschiedliche Klangcharakteristiken erlaubt. Kernstück ist die große Marienorgel (Rieger), die nach der letzten Renovierung und Umintonation deutlich gewonnen hat. Besonders die Erweiterung um einen labialen 32' war für einen Raum dieser Größenordnung ein echter Gewinn. Hier macht das Orgelspielen Spaß!
USA, Ocean Grove, Great Auditorium
Hope-Jones, Beach, Ferrara & Bishop, Schopps, Diverse (1908-heute)
196 Ranks, 160 Register + 37 Ext. + 16 Tr. (4 x 32' + 1 digitaler 32'), 5 Manuale

Kurzbewertung:

Diese Orgel vereint noch viele erhaltene phantastische romantische Stimmen mit modernen Registern und ermöglicht vielfältigste Klangfarben. Sie erlaubt die gültige Interpretation der gesamten Orgelliteratur. Einzig der Nachhall könnte noch "kathedralmäßiger" und länger sein. Besondere Erwähnung verdient der Diaphone 32', der die große Halle zum Beben bringt und ein tolles Klangfundament liefert.
CH, Luzern, Hofkirche St. Leodegar
Geissler, Haas, Kuhn (1650-2002)
144 Ranks, 103 Register + 3 Ext. + 2 Tr. (2 x 32'), 5 Manuale

Kurzbewertung:

Eine tolle Orgel, die reichhaltig disponiert und gut intoniert ist, auf der "alles geht". Besonders effektvoll ist das romantische Fernwerk und – natürlich! – der große und dennoch übersichtliche 5-manualige Spieltisch zwischen barocken Holzschnitzereien direkt unter dem offenen Subkontra-C des Prinzipal 32': Kein Foto kann auch nur annähernd einen Eindruck von der wirklichen Perspektive vermitteln!
USA, Chicago, University, Rockefeller Memorial Chapel
Skinner (1928), Bradford, Schantz (2008)
132 Ranks, 98 Register + 18 Ext. + 22 Tr. (3 x 32'), 4 Manuale

Kurzbewertung:

Eine Wahnsinns-Orgel – vielleicht summa summarum die klangschönste, die ich in den USA spielen durfte. Wunderbare spätromantische Skinner-Register verbinden sich mit modernen Ergänzungen in einer genialen Kirchenakustik zu einem wahren Klangrausch. Die "Randal State Trumpet" der Emporenorgel klingt wie ein Blitz durch den Raum – aber es gibt auch viele zarte Stimmen und Klangfarben, so dass diese Orgel extrem vielseitig ist. Toll!
CH, Lausanne, Cathédrale
Fisk (2003)
127 Ranks, 87 Register (3 x 32'), 5 Manuale

Kurzbewertung:

Die einzige amerikanische Großorgel in Europa klingt sehr beeindruckend (besonders die Wucht des Bombardewerks geht schon an die Grenze des Erträglichen). Ihre Disposition ist so angelegt, dass insbesondere Werke der französischen Romantik mustergültig eingespielt werden können, es gibt aber auch einen barocken Teil à la Schnitger in dieser Orgel, so dass sich ein breites Spektrum der Orgelliteratur authentisch wiedergeben lässt.
D, Berlin-Tiergarten, Philharmonie
Karl Schuke (1965-1992)
125 Ranks, 87 Register + 1 Tr. (2 x 32'), 4 Manuale

Kurzbewertung:

Eine solide – der Bauzeit entsprechend neobarock ausgelegte – Orgel mit vielfältigen Klangfarben und besonders schönen Récit-Zungen. In einem Kirchenraum wäre sie sicher noch besser aufgehoben, aber man muss ihr zugute halten, dass es sich um eine der ersten Konzertsaalorgeln von Schuke handelt und dass der Architekt praktisch keine Rücksicht auf eine einzubauende Orgel genommen hat.
D, Altenberg, Dom
Klais (1980-2007)
124 Ranks, 86 Register (3 x 32'), 4 Manuale

Kurzbewertung:

Gespielt habe ich an der 2007 frisch erweiterten Klais-Orgel. Zwar wurde der alte Teil der Orgel von 1980 nicht grundlegend verändert, aber durch Erhöhung des Winddrucks und teilweise Umintonation klingt sie doch anders als vorher - ob sich dadurch auch besser geworden ist, mag ich nicht beurteilen. Immerhin bieten die gewaltigen neuen Register, die im Leerraum zwischen Orgel und Kirchenwand Platz gefunden haben, auch neue Klangfarben und mehr Dynamik, aber man sollte etwas vorsichtig registrieren ;-)
D, Köln, Jesuitenkirche St. Peter
Peter (1971-2007)
124 Ranks, 79 Register (2 x 32'), 4 Manuale

Kurzbewertung:

Eine nicht nur optisch ungewöhnliche Orgel, auch die Disposition ist alles andere als "normal". Hier lassen sich die verrücktesten Klangfarben und Effekte zaubern. Dennoch ist genügend Substanz einer soliden Grunddisposition vorhanden, so dass auch nicht-experimentelle Musik darstellbar ist (auch wenn die Orgel eben dazu verleitet).
A, Linz, Maria-Empfängnis-Dom
Marcussen (1968)
120 Ranks, 68 Register (2 x 32'), 4 Manuale

Kurzbewertung:

Diese Orgel ist in vielerlei Hinsicht ein Superlativ: Hinter einer Gesamthöhe von etwa 16 Metern tummeln sich auf 4 Manualen fast 6.000 Pfeifen, darunter zwei bis zum Subkontra-C offen ausgebaute 32'-er. Allein das Hauptwerk hat eine unglaubliche Kraft und füllt den riesigen Raum locker. Viel mehr ist am rein mechanischen Spieltisch auch kaum zu bewältigen; ein sauber akzentuiertes Spiel ist gerade noch mit einer Manualkoppel machbar, aber der Versuch, das Manualtutti mit allen (rein mechanischen!) Koppeln zu spielen, scheiterte kläglich – ist aber letztlich auch gar nicht notwendig. Doch dieses "Monstrum" kann auch anders: Ich kenne kaum eine andere Orgel mit derartig liebevoll intonierten Einzelstimmen und gleichzeitig solcher Präzision des Klangbilds, beinahe unabhängig von der Registrierung. Marcussen zeigt hier eindrucksvoll, wo der Hammer hängt.
D, Berlin-Wilmersdorf, Lindenkirche
Bosch (1965-1993)
120 Ranks, 84 Register (1 x 32'), 5 Manuale

Kurzbewertung:

Die durch mehrfachen Ausbau inzwischen zweitgrößte Kirchenorgel Berlins ist im Tutti für den Raum eigentlich schon zu groß - 20 Register weniger hätten locker gereicht. Allerdings bietet diese Registerfülle auch viele klangliche Möglichkeiten. Außerdem besitzt diese Orgel den einzigen 5-manualigen Spieltisch Berlins.
D, Berlin-Schöneberg, St. Matthias
Seifert, Stockmann (1958-1993)
110 Ranks, 76 Register + 1 Ext. + 7 Tr. (2 x 32'), 4 Manuale

Kurzbewertung:

Eine gewaltige Orgel, die sich über den ganzen Kirchenraum erstreckt und nach mehr als 109 Ranks klingt. Die reichhaltige Disposition mit besonders schönen Flöten- und Zungenregistern lässt kaum Wünsche offen. Die extreme Akustik (> 8 Sekunden Nachhall) und die Verzögerung, mit der der Klang der Manuale II-IV beim Organisten ankommt, stellen allerdings eine Herausforderung dar.
D, Berlin-Mitte, Konzerthaus (Schauspielhaus), Großer Saal
Jehmlich (1984-1994)
110 Ranks, 74 Register (1 x 32'), 4 Manuale

Kurzbewertung:

Trotz ihrer Größe klingt diese Orgel eher kammermusikalisch-intim. Die „Kraft” und das Tutti sind daher – verglichen mit etwa gleich großen Kirchenorgeln – etwas enttäuschend, was aber nicht nur an der Orgel, sondern auch an der im Gegensatz zu Kirchen eher trockenen Akustik des Konzertsaals liegt. Die Intonation der Einzelstimmen allerdings ist sehr fein. Insgesamt eine noble Orgel.
USA, Philadelphia, Girard College, Chapel
Skinner 1933, Austin 1986
106 Ranks, 81 Register + 10 Ext. + 8 Tr. (4 x 32'), 4 Manuale

Kurzbewertung:

Diese Orgel verfügt noch über einen hohen Anteil an Original-Skinner-Material und klingt einfach umwerfend. Die Orgel ist in der Decke der weiträumigen Kapelle untergebracht und strahlt von oben ringsum in den Raum – allein dieser Effekt ist schon beeindruckend. Zusammen mit der guten Akustik der Kapelle ist dies eine der schönsten Orgeln, die ich bisher in den USA spielen durfte.
D, Stuttgart, Stiftskirche
Mühleisen (2004)
106 Ranks, 81 Register (3 x 32'), 4 Manuale

Kurzbewertung:

Diese Orgel hat alles, was gut und teuer ist: Jedes Manual verfügt über ein ordentliches Prinzipal- Flöten-, Streicher- und Zungenplenum, wobei die relativ vielen Register in Äquallage sowohl beeindruckende Soloregistrierungs- als auch Dynamikmöglichkeiten bieten. Unkonventionelle Details wie Windschweller und besonders stark abschirmende Schwellkästen tun ein Übriges. An dieser Orgel würde ich gerne einmal "übernachten".
D, Ingolstadt, Liebfrauenmünster
Klais (1977-2000)
106 Ranks, 70 Register (2 x 32'), 4 Manuale

Kurzbewertung:

Super-Orgel, auf der, dank bester Intonation so ziemlich alles gültig interpretierbar ist. Trotz der extremen Akustik (ca. 10 Sekunden Nachhall beim Tutti) ist die Spielkontrolle sehr gut und – im Gegensatz zu manch anderer Großorgel – hat auch der Organist etwas davon :-) Die mechanische Traktur spielt sich samtweich und speziell die Pedal-Bombarde 16' ist ein Erlebnis. Kurzum: Eine echte Spaß-Orgel!
CH, Sankt Gallen, Kathedrale (Hauptorgel)
Kuhn (1968-2005)
105 Ranks, 74 Register (2 x 32'), 4 Manuale

Kurzbewertung:

Eine gute Allroundorgel, die sich butterweich spielt und gut klingt.
D, Berlin-Charlottenburg, Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche
Schuke (1962-2005)
99 Ranks, 63 Register (1 x 32'), 4 Manuale

Kurzbewertung:

Sehr schöne Orgel, die durch die Renovierung und Neuintonation 2005 noch gewonnen hat, mit vielfältigen Klangfarben und guter Mischfähigkeit der Stimmen. Leider ist die Akustik der Kirche sehr trocken, aber diese Orgel ist dennoch beeindruckend.
CH, Horgen, Reformierte Kirche
Goll (1960-1994)
98 Ranks, 62 Register (1 x 32'), 4 Manuale

Kurzbewertung:

Gut intonierte neobarocke Orgel in einem schönen Kirchenraum mit einer Super-Akustik.
D, Köln, St. Paul
Seifert / Schulte (1957-1999)
97 Ranks, 62 Register (1 x 32'), 4 Manuale

Kurzbewertung:

Die kleine Schwester der etwa zeitgleich von Seifert erbauten Berliner St. Matthias-Orgel klingt in dem großen Raum mit Kathedralakustik beeindruckend - aber im Vergleich zu St. Matthias fehlen eben doch ein paar Schmankerl.
D, Berlin-Mitte, St. Hedwigs-Kathedrale
Klais (1977-1997)
94 Ranks, 67 Register (1 x 32'), 3 Manuale

Kurzbewertung:

Eine schöne Orgel, bei der es fast an nichts fehlt: Schönes kräftiges Plenum, vielfältige Zungen, Flöten und Aliquote, dazu eine prima Raumakustik. Leider hat man als Organist wenig davon, denn oben am Spieltisch hört man fast nur die Pfeifen der Kleinpedal-Lade und des Schwellwerks – der Rest geht am Organisten buchstäblich vorbei.
D, Düsseldorf, St. Lambertus Basilika
Rieger (1998-2004)
93 Ranks, 70 Register (2 x 32'), 4 Manuale

Kurzbewertung:

Eine sehr schöne Rieger-Orgel, die fast keine Wünsche offen lässt. Böse Zungen behaupten, sie wäre überdimensioniert - das kann ich nicht nachvollziehen: Alles ist so gut, wie es ist. Besonders beeindruckend finde ich die Vielseitigkeit der Zungenstimmen und die Wucht des Untersatz 32'.
D, Düsseldorf, Auferstehungskirche
Sauer (2004)
91 Ranks, 65 Register (2 x 32'), 3 Manuale

Kurzbewertung:

Diese "Europa-Orgel" ist einfach nur toll: Auf den ersten Blick hat man hier ein "Sammelsurium" europäischer Orgelbaustile vereinigt. Diese mögliche Kritik verstummt bei den ersten Tönen. Liebevoll intonierte Einzelstimmen mischen sich hier zu immer neuen Klangfarben – und an Kraft fehlt es auch nicht. An dieser Orgel kann man sich "besoffen spielen"!
D, Vierzehnheiligen, Wallfahrts-Basilika (Hauptorgel)
Rieger (1999)
90 Ranks, 68 Register (2 x 32'), 4 Manuale

Kurzbewertung:

Eine phantastische Orgel mit (fast) allen Möglichkeiten, großer Dynamik, vielerlei Klangfarben und beeindruckenden Zungen und sehr schön intoniert.
D, Berlin-Wilmersdorf, Kirche am Hohenzollernplatz
Kemper, Sauer (1966-1993)
90 Ranks, 61 Register (1 x 32'), 4 Manuale

Kurzbewertung:

Ursprünglich eine klanglich eher dünne Kemper-Orgel, die nach dem Umbau durch W. Sauer an Qualität gewonnen hat. Dennoch gehört sie nicht zu meinen Lieblingsorgeln in Berlin.
CH, Zürich, Großmünster
Metzler (1960-1997)
88 Ranks, 66 Register (+ 1 Tr.), 4 Manuale

Kurzbewertung:

Sehr transparent und präzise klingende Orgel, die eine reiche Palette an Klangfarben bietet – nur typisch romantische Register sind rar (Baujahr 1960), aber das tut dieser schönen Orgel keinen Abbruch.
D, Braunschweig, Dom St. Blasii
Karl Schuke, Späth (1962-2003)
86 Ranks, 57 Register (2 x 32'), 4 Manuale

Kurzbewertung:

Abgesehen von den beiden piepsigen Brustwerken ist dies eine solide Orgel mit gut intonierten Stimmen, auf der fast die gesamte Orgelliteratur gut spielbar ist.
D, Memmingen, St. Martin
Goll (1998)
81 Ranks, 61 Register + 1 Ext. (2 x 32'), 4 Manuale

Kurzbewertung:

Eine gut gelungene Allroundorgel mit besonderer Eignung für französische Spätromantiker. Besonders die reichhaltig disponierten und gut intonierten Zungen machen Spaß.
D, Münster, St. Lamberti
Karl Schuke (1989-2006)
78 Ranks, 53 Register (2 x 32'), 4 Manuale

Kurzbewertung:

Diese Orgel macht wirklich Spaß - erst recht nach der Erweiterung 2006. Eine gute Allround-Orgel, auf der (fast) alles geht.
D, Waldkirchen, St. Peter und Paul ("Bayernwalddom")
Steinmeyer, Eisenbarth (1946-2007)
ca. 77 Ranks, ca. 58 Register + 3 Ext.? (2 x 32'), 4 Manuale

Kurzbewertung:

Die neue Eisenbarth-Orgel ist schlicht ein Hammer: Es gibt kaum etwas, was auf dieser Orgel nicht geht. Sehr schöne und ausgewogene Intonation und sie spielt sich butterweich.
D, Berlin-Wilmersdorf, Grunewaldkirche
Karl Schuke (1967)
76 Ranks, 52 Register, 3 Manuale

Kurzbewertung:

Eine solide Orgel, an der viele Rundfunkaufnahmen gemacht wurden – klingt und spielt sich nett, allerdings auch ohne spezielle Highlights.
D, Marburg, St. Elisabeth
Klais (2006)
74 Ranks, 57 Register (1 x 32'), 3 Manuale

Kurzbewertung:

Gespielt hatte ich auf der Vorgängerorgel (Bosch, 1963-1991, damals 86 Ranks, 55 Register, 2 x 32', 3 Manuale):
"Normalo"-Orgel ohne besondere Highlights. Vielleicht ist das einer der Gründe, warum sie im Mai 2005 abgebaut wurde und einem Klais-Neubau weichen musste.
D, Magdeburg, Kathedrale St. Sebastian (Hauptorgel)
Eule (2005)
73 Ranks, 56 Register, 3 Manuale

Kurzbewertung:

Meiner Ansicht nach eine der klanglich schönsten Orgelneubauten der letzten Jahre: Eine vielseitige Disposition und die gute Mischfähigkeit aller Stimmen machen dieses Instrument zu einer Super-Allroundorgel, die sich auch noch butterweich spielt.
D, Berlin-Tiergarten, St. Paulus Dominikanerkloster
Oberlinger (1975)
73 Ranks, 48 Register, 3 Manuale

Kurzbewertung:

Gute Allroundorgel mit neobarockem Einschlag ohne nennenswerte "Macken", aber auch wenigen klanglichen Highlights. Sehr schicker Spieltisch.
D, Bühl (Baden), Stadtpfarrkirche St. Peter und Paul
Rieger (1976)
71 Ranks, 48 Register (1 x 32'), 3 Manuale

Kurzbewertung:

Eine schöne und ausdrucksstarke Rieger-Orgel, auf der das "Querfeldeinspielen" richtig Spaß macht.
D, Berlin-Charlottenburg, St. Kamillus
Stockmann (1964) - Schuke (1999)
70 Ranks, 51 Register, 4 Manuale

Kurzbewertung:

Neobarock ausgelegte Orgel, deren Disposition von Joseph Ahrens entworfen wurde. Zwei Spieltische!
D, Braunschweig, St. Ägidien
Klais (1965)
69 Ranks, 45 Register (1 x 32'), 3 Manuale

Kurzbewertung:

Eher neobarock ausgelegte solide Klais-Orgel.
D, Berlin-Wilmersdorf, St. Ludwig
Stockmann, Karl Schuke (1970-1999)
66 Ranks, 46 Register, 3 Manuale

Kurzbewertung:

Gute Allroundorgel ohne nennenswerte "Macken", aber auch wenigen Highlights.
D, Berlin-Schöneberg, Lutherkirche am Dennewitzplatz
Kleuker (1964)
60 Ranks, 39 Register, 3 Manuale

Kurzbewertung:

Für den großen Kirchenraum ist diese Orgel leider etwas zu klein ausgefallen. Abgesehen davon wäre ihre Intonation und ihr Klang wirklich gut. Eine Erweiterung war zwar von Anfang an mitgeplant (4. Manual bereits vorhanden), ist aber aus finanziellen Gründen nie ausgeführt worden.
D, Berlin-Schöneberg, Zwölf-Apostel-Kirche
Karl Schuke (1968)
59 Ranks, 39 Register, 3 Manuale

Kurzbewertung:

Ordentliche Allroundorgel ohne deutliche "Macken", aber auch wenigen Highlights.
D, Potsdam, Erlöserkirche
Schuke P (1964)
57 Ranks, 37 Register, 3 Manuale

Kurzbewertung:

Sehr schön und vielseitig intonierte neobarocke Orgel mit der Möglichkeit, auch romantische Werke darzustellen.
DK, Nykøbing (F.), Klosterkirke
Frobenius (1980)
55 Ranks, 45 Register, 3 Manuale

Kurzbewertung:

Ein interessantes Werk, aber etwas überdimensioniert für den Raum. Gute Einzelregister, doch das Tutti ist weniger brauchbar.
D, Braunschweig, St. Ulrici Brüdern
Steinmann (1980-1991)
54 Ranks, 40 Register, 3 Manuale

Kurzbewertung:

Man glaubt, an einer viel größeren Orgel zu sitzen: Eine schöne Klangfülle und sehr gute Solostimmen machen diese Orgel zu meiner Favoritin unter den Braunschweiger Orgeln.
D, Berlin-Reinickendorf, St. Marien
Stockmann (1980)
53 Ranks, 34 Register, 3 Manuale

Kurzbewertung:

Eine mittelgroße Orgel ohne besondere Auffälligkeiten – nett.
D, Breisach (Baden), St. Stephans-Münster
Klais (1963)
51 Ranks, 36 Register, 3 Manuale

Kurzbewertung:

Nichts Besonderes, aber auch nicht schlecht.
D, Berlin-Schöneberg, Nathanaelkirche
Karl Schuke (1958)
51 Ranks, 32 Register, 3 Manuale

Kurzbewertung:

Sehr schön intonierte Orgel. Die Disposition lässt zwar auf "neobarock" schließen, aber auf dieser Orgel geht einiges mehr...
D, Ottersweier (Baden), St. Johannes
Winterhalter (1987)
44 Ranks, 34 Register (+ 2 Ext.), 3 Manuale

Kurzbewertung:

Leicht französisch orientierte Orgel. Interessant.
D, Berlin-Pankow, Hoffnungskirche
Sauer (1913-2007)
48 Ranks, 33 Register, 2 Manuale

Kurzbewertung:

Was lange währt wird endlich gut - diese Orgel wurde schwerer Beschädigung im und nach dem Krieg in jahrzehntelanger Arbeit wieder aufgebaut. Die Arbeit hat sich gelohnt.
D, Nürnberg, St. Martha
Vier (1988)
40 Ranks, 27 Register, 3 Manuale

Kurzbewertung:

Eine ordentliche Orgel, die aber für den Raum für meinen Geschmack etwas zu laut ist.
D, Berlin-Reinickendorf, St. Nikolaus
Rohlf (1974) – Januar 2006 von der Lutherkirche Reinickendorf hierher umgesetzt
35 Ranks, 25 Register, 2 Manuale

Kurzbewertung:

Orgel im Bauhaus- ("IKEA" ;-)-Stil mit vielfältigen und schönen Klangfarben, die sich gut spielt und besonders für Barockmusik eignet.
CH, Engelberg, Klosterkirche (Chororgel)
Goll, Graf, Kuhn (1902-2007)
34 Ranks, 26 Register, 2 Manuale

Kurzbewertung:

Die gerade frisch restaurierte und erweiterte Chororgel der Klosterkirche Engelberg füllt locker den großen Raum. Im Gegensatz zu ihrer großen Schwester können an ihr auch barocke Werke gut dargestellt werden.
DK, Stege, St. Hans Kirke
Andersen (1966)
34 Ranks, 25 Register, 3 Manuale

Kurzbewertung:

Interessant disponierte Orgel, auf der besonders Barockmusik gut zu spielen ist.
D, Berlin, Gnade-Christi-Kirche Borsigwalde
Noeske (1970-1978)
33 Ranks, 23 Register, 2 Manuale

Kurzbewertung:

Gut auf den Raum abgestimmte Orgel mit gut mischfähigen Einzelstimmen für – der Größe entsprechend – vielerlei Orgelliteratur geeignet ist.
USA, New York City, St. Thomas (Kleine Orgel)
Taylor & Boody (1995)
33 Ranks, 22 Register (+ 3 vorbereitete Reg.), 2 Manuale

Kurzbewertung:

Sehr schöne "barocke" Ergänzung des großen Aeolian-Skinner-Monstrums, das ab 2016 durch einen Neubau von Dobson ersetzt wrid. Sehr gut intonierte Einzelstimmen, die sich gut mischen lassen.
D, Ingolstadt, Maria de Victoria-Kirche
Jann / Kuhn (1986-2005)
30 Ranks, 26 Register, 2 Manuale

Kurzbewertung:

Eine schöne Orgel mit einer Besonderheit: Die 2005 eingeführte neu entdeckte Bach-Stimmung. Die meisten Tonarten klingen hier wirklich super. Bach konnte offenbar nicht nur gut komponieren. Über die handwerkliche Qualität von Jann und Kuhn muss hier wohl nichts mehr gesagt werden :-)


Weitere bespielte Orgeln: H, Esztergom, Szent István Bazilika (235 Ranks, 145 Register (4 x 32') im Endausbau, 5 Manuale), Mooser 1856, Vági Orgonaépíto u.a. bis heute2
USA, New York City, St. Bartholomew's Episcopal Church (228 Ranks, 160 Register + 4 Ext. + 8 Tr. (5 x 32'), 5 Manuale), Hutchings 1893, Skinner 1918-30, Aeolian-Skinner 1938-1971, Harris u.a. bis heute
D, Hamburg, St. Michaelis ("Michel") (206 Ranks, 145 Register + 3 Ext. + 2 Tr. (2 x 32'), 5 Manuale), Marcussen 1909, Walcker 1952, Steinmeyer 1962, Klais & Späth 2010
D, München, Liebfrauendom (193 Ranks, 131 Register (3 x 32'), 4 Manuale), Jann 1994
D, Bologna, San Giovanni Bosco (193 Ranks, 129 Register + 19 Ext. + 5 Tr. (3 x 32'), 5 Manuale), Tamburini 1951 / Giacobazzi 2004
USA, Philadelphia, Irvine Auditorium (163 Ranks, 122 Register + 28 ext. + 19 tr. (4 x 32'), 5 Manuale), Austin 1926-2002
A, St. Florian, Stiftskirche (Hauptorgel) (156 Ranks, 103 Register (3 x 32'), 4 Manuale), Krisman 1774 / Mauracher 1875 / Zika 1951 / Kögler 1996
GB, Liverpool, St. George's Hall (140 Ranks, 113 Register + 4 Ext. + 2 Tr. (3 x 32'), 4 Manuale), Willis 1855, Wells 1989
USA, New York City, St. Thomas (Große Orgel) (126 Ranks, 112 Register + 8 Ext. + 13 Tr. (5 x 32'), 4 Manuale), ehem. Skinner / Aeolian-Akinner mit 156 Ranks, ab 2016 neu: Dobson
D, Ottobeuren, Abtei - Basilika (Marienorgel) (123 Ranks, 88 Register + 2 Ext. (2 x 32'), 5 Manuale), Steinmeyer 1957 / Klais 2003
USA, Denver, First Baptist Church (116 Ranks, 112 Register + 2 Ext. + 3 Tr. (2 x 32'), 4 Manuale), Aeolian-Skinner 1946, Umbau 2011
LUX, Echternach, St. Willibrord Basilika (115 Ranks, 83 Register (2 x 32'), 4 Manuale), Klais 1953-1991
USA, Denver, St. John's Episcopal Cathedral (Große Orgel) (114 Ranks, 96 Register + 16 Ext. + 15 Tr. (3 x 32'), 4 Manuale), Kimball 1938, Spencer 2016
D, Rostock, St. Marien (Hauptorgel) (114 Ranks, 83 Register (2 x 32'), 4 Manuale), Schmidt 1770 / Sauer 1938-1983
D, Vilshofen-Schweiklberg, Benediktinerabtei St. Trinitatis (108 Ranks, 86 Register (1 x 32'), 3 Manuale), Späth 1923 / Klais 2000
USA, Philadelphia, Girard College, Chapel (106 Ranks, 81 Register + 10 Ext. + 8 Tr. (4 x 32'), 4 Manuale), Skinner 1933, Austin 1986
USA, New York City, First Presbyterian Church (Große Orgel) (105 Ranks, 75 Register + 17 Ext. + 28 Tr. (2 x 32'), 4 Manuale), Skinner 1920, Austin, Glück 2009
CH, Zürich, Tonhalle (103 Ranks, 68 Register (2 x 32'), 4 Manuale), Steinmeyer-Kleuker 1988
D, München, Alt St. Peter (102 Ranks, 79 Register (2 x 32'), 4 Manuale), Klais 2003/2011
D, Bremen, Glockensaal (101 Ranks, 67 Register (2 x 32') + 2 Tr., 4 Manuale), Sauer 1928 / Scheffler 2008
CH, Aarau, Stadtkirche (Hauptorgel) (98 Ranks, 61 Register (1 x 32'), 4 Manuale), Kuhn 1963
D, München, Mariahilfkirche (Hauptorgel) (94 Ranks, 70 Register + 1 Ext. (2 x 32'), 5 Manuale), G. Schmid 1975
D, Hamburg, Domkirche St. Marien (93 Ranks, 65 Register (2 x 32'), 4 Manuale), Beckerath 1967-2008
LUX, Dudelange, Saint-Martin (88 Ranks, 72 Register + 6 Ext. 4 Tr. (2 x 32'), 4 Manuale), Stahlhuth 1912 / Jann 2002
USA, Denver, Montview Blvd. Presbyterian Church (88 Ranks, 70 Register + 18 Ext. + 19 Tr. + 4 digitale Reg., 4 Manuale), Reuter 1955, Morel 2008
D, Freudenstadt, Ev. Stadtkirche (85 Ranks, 60 Register + 1 Tr., 4 Manuale), Weigle 1951 / Tzschöckel 1982
F, Bordeaux, Sainte-Croix (82 Ranks, 45 Register, (1 x 32'), 5 Manuale), Dom Bédos 1748 / Quoirin 1997
GB, Liverpool, Metropolitan Cathedral of Christ the King (79 Ranks, 64 Register + 11 Ext. + 13 Tr. (2 x 32'), 4 Manuale), Walker 1967
D, Berlin-Wilmersdorf, Heilig-Kreuz-Kirche (77 Ranks, 59 Register + 10 Ext. + 9 Tr., 3 Manuale), Steinmeyer 1927 / Stephan / Elsemann 2008/2011
D, Memmingen, St. Josef (76 Ranks, 53 Register (1 x 32'), 4 Manuale), Jann 1980 / Maier 2000
D, Torino (Turin), Santa Rita (75 Ranks, 52 Register (1 x 32'), 4 Manuale), Zanin 1990
D, Bamberg, Pfarrkirche Unserer lieben Frau (74 ranks, 61 voices/registers (1 x 32'), 4 manuals), Steinmeyer 1926 / Eisenbarth 1995
D, München, Pfarrkirche Heilige Familie (72 Ranks, 52 Register (1 x 32'), 3 Manuale), Riegner & Friedrich, 1992
USA, Denver, First Church of Christ, Scientist (69 Ranks, 51 Register, 3 Manuale), Casavant 1960
CH, Sion (Sitten), Cathédrale Notre-Dame du Glarier (69 Ranks, 49 Register, 3 Manuale), Carlen 1786 / Füglister 2005
CH, Zürich, Neumünster (68 Ranks, 52 Register, 3 Manuale), Kuhn 1872-1995
D, Kaufbeuren, Stadtpfarrkirche St. Martin (67 Ranks, 49 Register + 1 Ext., 3 Manuale), S. Schmid 1999
D, Berlin-Tempelhof, Glaubenskirche (67 Ranks, 49 Register + 1 Tr. + 1 Sonst., 3 Manuale), Sauer 1915 / Walcker 1960 / Stephan 1975
D, Berlin-Schöneberg, Kirche zum Heilsbronnen (67 Ranks, 42 Register, 3 Manuale), Karl Schuke 1958-2006
D, Kempten, St. Mang (Hauptorgel) (66 Ranks, 51 Register, 5 Manuale), G. Schmid 1987
D, Bremen, Propsteikirche St. Johann (66 Ranks, 47 Register, 3 Manuale), Sauer (Höxter)
CH, Luzern, Lukaskirche (65 Ranks, 50 Register, 3 Manuale), Goll 2001
D, Saarbrücken, St. Michael (63 Ranks, 53 Register + 1 Tr., 3 Manuale), Späth 1925 / Mayer 1984
D, St. Ingbert, St. Hildegard (63 Ranks, 43 Register, (1 x 32'), 3 Manuale), Späth 1933 / Mayer 2004
CH, Horw (bei Luzern), St. Katharina (62 Ranks, 43 Register, 3 Manuale), Goll 1996
E, Santanyí (Mallorca), Sant Andreu (62 Ranks, 23 Register, 2 Manuale), Bosch 1762 / Grenzing 1991
D, Kaufbeuren, Dreifaltigkeitskirche (61 Ranks, 48 Register + 2 Ext. + 1 Tr., 3 Manuale), Seifert 2013
A, Linz, Familienkirche (61 Ranks, 45 Register, 3 Manuale), Mauracher 1929 / Windtner 2002
D, Saarbrücken, Stiftskirche St. Arnual (61 Ranks, 44 Register, 3 Manuale), Kuhn 1995
D, Twistringen, St. Anna (61 Ranks, 42 Register, 3 Manuale), Becker 1995
D, München - Laim, St. Willibald (61 Ranks, 41 Register, 3 Manuale), Führer (M) 1993
D, Berlin-Wedding, Kapernaumkirche (61 Ranks, 39 Register, 3 Manuale), Karl Schuke 1961
D, Kirchheimbolanden, St. Paulus (60 Ranks, 45 Register, 3 Manuale), Stumm 1964 / Karl Schuke 2005
D, Polling, Stiftskirche St. Salvator und Heilig-Kreuz (Hauptorgel) (59 Ranks, 42 Register, 3 Manuale), Pirchner 2004
D, Berlin-Schöneberg, Apostel-Paulus-Kirche (59 Ranks, 38 Register, 3 Manuale), Walcker 1964 / Karl Schuke 2005
E, Palma (Mallorca), Sant Agusti / Iglesia de Ntra. Sra. del Socorro (57 Ranks, 29 Register, 3 Manuale), Caimari 1702 / Grenzing 1970
D, Weilheim, Mariae Himmelfahrt (55 Ranks, 41 Register, 3 Manuale), Offner 1970 / Riegner & Friedrich / Maier / Niebler 1998
D, Füssen, St. Mang (Hauptorgel) (52 Ranks, 38 Register, 3 Manuale), Jäger 1753 / Zeilhuber 1956
D, Nesselwang, St. Andreas (51 Ranks, 37 Register, 3 Manuale), Hindelang 1906-1978
D, Pfronten-Berg, St. Nikolaus (51 Ranks, 39 Register, 3 Manuale), ?
D, Torino (Turin), Chiesa del S. Volto (Concattedrale) (49 Ranks, 35 Register + 3 Tr. + 2 digit., 3 Manuale), Ruffatti, 2007
D, Köln, St. Maternus (49 Ranks, 35 Register, 3 Manuale), Ott 1977
D, Berlin-Reinickendorf, Ev. Kirche Alt-Tegel (49 Ranks, 32 Register, 3 Manuale), Kleuker / Stegmüller, 1960-2007
D, Immenstadt, St. Nikolaus (48 Ranks, 37 Register, 3 Manuale), S. Schmid 2004
CH, Muri, Klosterkirche (Hauptorgel) (48 Ranks, 34 Register, 2 Manuale), Schott 1618, Bossard ... Kuhn 2005
D, Andechs, Wallfahrtskirche (Klosterkirche) (48 Ranks, 31 Register + 3 Tr., 3 Manuale), Jann 2005
D, Berlin-Tiergarten, Heilig-Geist-Kirche Moabit (47 Ranks, 39 Register, 3 Manuale), Walcker / Karl Schuke / Mauch, 1906-2006
A, Linz, Stadtpfarrkirche (47 Ranks, 35 Register + 1 Ext., 3 Manuale), Mooser 1853 / Hechenberger / Mauracher / Woehl 2002
D, Schramberg, St. Maria (46 Ranks, 36 Register, 3 Manuale), Walcker 1844 / Kuhn 1995
D, München, Maria-Immaculata-Kirche (45 Ranks, 33 Register + 1 Tr., 3 Manuale), Nenninger 1964
D, München, St. Markus (Ott-Orgel) (43 Ranks, 30 Register, 3 Manuale), Ott / Rohlf 1967-1988
CH, Bern, Heilig-Geist-Kirche (43 Ranks, 30 Register, 2 Manuale), Metzler 1981
D, Berlin-Reinickendorf, Apostel-Paulus-Kirche Hermsdorf (30 Register + 5 Tr., 3 Manuale), Sauer 1937 / Stephan 1976; jetzt neue digitale Orgel
D, Harpstedt, Christuskirche (43 Ranks, 25 Register, 2 Manuale), Faber & Greve 1926 / Führer / Lorenz 2005
D, Alpirsbach, Klosterkirche (43 Ranks, 34 Register + 4 Ext. + 9 Tr., 3 Manuale), Winterhalter 2008
D, Dachau, St. Jakob (42 Ranks, 33 Register + 2 Ext., 2 Manuale), Vleugels 1997
USA, New York City, St. Peter's RC Church (41 Ranks, 37 Register + 30 Ext. + 27 Tr., 4 Manuale), Kilgen 1931, Meloni & Farrier 2011
F, Ebersmunster, Église Abbatiale (Abteikirche) (41 Ranks, 29 Register, 3 Manuale), Silbermann 1732 ... König 1998
D, Bestwig, Bergkloster (40 Ranks, 28 Register, 2 Manuale), Seifert 1973
D, Ettal, Benediktinerabtei, Klosterkirche (Basilika) (39 Ranks, 27 Register, 2 Manuale), Hörterich 1753 / Zeilhuber 1969
I, Verona, S. Anastasia (37 Ranks, 29 Register, 2 Manuale), ?
D, Schramberg, Heilig-Geist-Kirche (36 Ranks, 33 Register, 2 Manuale), Späth 1925 / Vleugels 1994
D, Neuruppin, Klosterkirche St. Trinitatis (36 Ranks, 24 Register, 2 Manuale), Sauer 1984
D, Berlin-Tempelhof, Dorfkirche Marienfelde (33 Ranks, 26 Register, 3 Manuale), Frobenius & Sønner 1994
D, Bielefeld (Senne 1), Friedenskirche (33 Ranks, 22 Register, 2 Manuale), Kleuker 1962
E, Campanet (Mallorca), Sant Miquel (32 Ranks, 22 Register, 2 Manuale), ? / Reynes 20??
D, Heilbronn-Böckingen, Stadtkirche St. Pankratius (29 Ranks, 24 Register, 3 Manuale), Plum 1979
D, Berlin-Wedding, St. Petrus (29 Ranks, 23 Register, 2 Manuale), Graf 19??
D, Berlin-Schöneberg, Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (29 Ranks, 20 Register, 2 Manuale), Paschen 197?
D, Berlin-Reinickendorf, Dorfkirche Hermsdorf (29 Ranks, 19 Register, 2 Manuale), Sauer 1949, Stephan 1978
D, Berlin-Charlottenburg, Herz-Jesu (29 Ranks, 18 Register, 2 Manuale), Walcker
D, Wilhelmshaven, Lutherkirche (28 Ranks, 18 Register, 2 Manuale), Kleuker 1968
CH, Sion (Sitten), Jesuitenkirche (28 Ranks, 21 Register, 2 Manuale), Carlen 1816 / Füglister 1983
D, Mettenheim, St. Martin (26 Ranks, 23 Register, 2 Manuale), Stumm 1762 / Förster & Nicolaus 1988
D, Berlin-Reinickendorf, Apostel-Johannes-Kirche (Hauptorgel) (26 Ranks, 19 Register, 2 Manuale), Ilisch 1974
D, Achern, Christuskirche (25 Ranks, 19 Register, 2 Manuale), Mühleisen 1972
D, Ludweiler, Hugenottenkirche (24 Ranks, 22 Register, 2 Manuale), Stumm 1857, Oberlinger ... Müller 1998
CH, Muri, Klosterkirche (Epistelorgel) (24 Ranks, 16 Register, 1 Manual), Schuben 1697, Bossard ... Edskes 1992
D, Düsseldorf, Motette Verlag (Salonorgel) (23 Ranks, 15 Register, 3 Manuala), Hansen 1993 / Boisseau-Cattiaux 1995
D, Ettal, Benediktinerabtei, Klosterkirche (Winterkirche) (22 Ranks, 19 Register, 2 Manuale), Sandtner 1996
D, Hamburg, St. Katharinen (Chororgel) (21 Ranks, 15 Register, 2 Manuale), Kleuker 19??
D, Berlin-Reinickendorf, Ev. Kirche am Seggeluchbecken (20 Ranks, 15 Register + 1 Ext. + 2 Tr., 2 Manuale), Karl Schuke 1990
D, Berlin-Reinickendorf, St. Martin (19 Ranks, 13 Register, 2 Manuale), Späth 1973
D, Berlin-Reinickendorf, Dorfkirche Heiligensee (18 Ranks, 13 Register, 2 Manuale), Karl Schuke, 2011
D, Esslingen, Evangelisch-methodistische Friedenskirche (18 Ranks, 12 Register, 2 Manuale), Weigle, 1966
CH, Conthey, Saint-Severin (17 Ranks, 14 Register, 1 Manual), Walpen 184? / Füglister 1994
D, Bad Wünnenberg, St. Antonius (16 Ranks, 13 Register, 2 Manuale), Eggert / Sauer
D, Berlin-Steglitz, Evangelisch-methodistische Kreuzkirche Lankwitz (16 Ranks, 13 Register, 2 Manuale), Lötzerich
D, Berlin-Reinickendorf, Dorfkirche Alt-Reinickendorf (16 Ranks, 12 Register, 2 Manuale), Karl Schuke 1970
I, Verona, Cattedrale S. Maria Assunta (Chororgel) (16 Ranks, 11 Register + 12 Ext. + 9 Tr., 2 Manuale), Bonato 2007
USA, Denver, St. John's Episcopal Cathedral (Kleine Orgel) (15 Ranks, 14 Register, 2 Manuale), Hook 1869, Restaur.: ?
D, Berlin-Reinickendorf, Lutherhaus (14 Ranks, 11 Register, 2 Manuale), Walcker
D, Berlin-Reinickendorf, Maria-Gnaden (14 Ranks, 10 Register + 7 Tr., 2 Manuale), Schuke 1971 / Schuster 1996
D, Berlin-Reinickendorf, Evangelisch-methodistische Lindenkirche (13 Ranks, 11 Register, 2 Manuale), Lötzerich
CH, Sion (Sitten), St. Theodul (12 Ranks, 11 Register, 1 Manual), ? / Füglister 1967
D, Leipzig, Peterskirche (Chororgel) (11 Ranks, 8 Register, 2 Manuale), Jahn / Eule 1900-1995
D, Berlin-Mitte, Katholische Akademie, St. Thomas von Aquin (10 Ranks, 10 Register, 2 Manuale), Bosch 2000
CH, Sion (Sitten), Notre-Dame-de-Valère (Burgkirche) (10 Ranks, 9 Register, 1 Manual), ?, Aebi 1435 / Kuhn / Füglister 2004
D, Pfronten-Heitlern, St. Bernhard (9 Ranks, 7 Register, 1 Manual), ?
D, Düsseldorf, Motette-Verlag (Christensen-Orgel) (8 Ranks, 8 Register, 2 Manuale), Christensen
D, Berlin-Reinickendorf, Evangelisch-methodistische Erlöserkirche (8 Ranks, 6 Register, 1 Manual), Walcker
D, Berlin-Reinickendorf, Kapelle der Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik (8 Ranks, 6 Register, 1 Manual), Walcker
D, Wilhelmshaven, Evangelisch-methodistische Kirche (7 Ranks, 5 Register, 1 Manual), Führer
USA, New York City, First Presbyterian Church (Kapellenorgel) (6 Ranks, 6 Register + 4 Ext. + 11 Tr., 2 Manuale), Glück 2003
D, Braunschweig, Hausorgel B. Doering (4 Ranks, 4 Register, 1 Manual), Doering 19??
D, Berlin-Reinickendorf, Evangelisch-methodistische Ruferkirche (2 Manuale)
D, Rostock, Evangelisch-methodistische Kirche St. Michaelis
D, Jandelsbrunn, Katholische Kirche
D, Neureichenau, Katholische Kirche