| France (Frankreich) Nouvelle-Aquitaine |
Bordeaux – Cathédrale Saint-André (Hauptorgel)
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4 Manuale, 142 Ranks, 114 Register (+ 4 Ext. + 19 Tr. + 1 Sonst.), ca. 7.940 Pfeifen 1872-1874 Neubau einer Chororgel durch George Wenner 1970-1971 Restaurierung und durchgreifender Umbau der Chororgel durch Beuchet-Debierre 1987 Elektrifizierung durch Danion - danach immer wieder Probleme und Reparaturen 1992 Entstaubung und Restaurierung der Chororgel durch Claude Berger 2021-2023 Restaurierung und Rückführung der Chororgel auf die Originaldisposition unter Beibehaltung moderner Erweiterungen und Spielhilfen durch Pesce, frères et fils 2026 Abbau der Hauptorgel bis ca. 2030 Neubau im bestehenden Gehäuse von 1766/1841 mit Anschluss der Chororgel durch Rieger (A, Schwarzach) und Orglez L’Haridon-Freyburger (F, Lanouée) Elektrische Spiel- und Registertraktur mit Setzerkombinationen - elektrische Proportionaltraktur mit Glasfaseranschluss, zweiter mobiler Generalspieltisch für Haupt- und Chororgel im Kirchenschiff mit MIDI und Replay-System Dispositionsangaben unter Vorbehalt - bis 2030 kann sich noch etwas ändern. Insbesondere ist die Mixturen-Zusammensetzung noch nicht final entschieden, die Ranks-Angaben also nur Cirka-Werte Vorgängerorgeln: 1352 erste Erwähnung einer Orgel 1427 Zerstörung durch einstürzendes Gewölbe, danach gleich wieder aufgebaut von Jaquet de Resta ab ca. 1550 gab es in der Kathedrale eine Chororgel auf dem Lettner, die bis zur franz. Revolution auf ca. 20 Register auf 3 Manualen ausgebaut wurde, sowie eine Hauptorgel auf der Empore 1619 Wiederaufbau oder technischer Neubau beider Orgeln durch Antoine Lefebvre, der damit überfordert war, deshalb 1627-1639 Neubau der Hauptorgel und Restaurierung der Chororgel durch Valeran de Héman 1711 Reparatur und Generalüberholung durch François L’Epine 1754-1755 Reparatur und Restaurierung durch Dayries & Begué, 1761 durch Micot und 1777 von Labraguière 1787 Beschädigung bei einem Dachstuhlbrand, danach Plünderung wärend der Revolution - lediglich das Gehäuse blieb erhalten 1804 Umsetzung einer Orgel aus La Réole, 1766 von Micot erbaut, provisorisch in der Kathedrale aufgebaut durch Isnard und Bayssac Labruyère - wegen Renovierungsarbeiten an der Empore 1810 wieder abgebaut 1811-1816 Austausch des Pfeifenwerks und der Windladen mit der Dom-Bedos-Orgel von Sainte-Croix, erbaut 1748, durch Joseph Isnard und Simon Bayssac-Labruyère, dabei Vergrößerung des Micot-Gehäuses 1837-1841 Erweiterung auf 49 Register durch Henry. Modifikation und Vergrößerung des Micot-Gehäuses 1875-1877 Restaurierung der Hauptorgel und Erweiterung um ein Récit im romantischen Stil auf 56 Register durch Wenner. Modifikation des Micot-Gehäuses Im Laufe der Jahrzehnte verfil die Orgel bis zur Unspielbarkeit in den 1960-er Jahren 1973-1975-1982 Neubau der Hauptorgel durch Danion-Gonzalez (F) im Gehäuse des Vorgängerinstruments, das in den Zustand von 1841 zurückversetzt wurde; die Register und Windladen, die 1811 aus der Dom-Bédos-Orgel in Sainte-Croix entfernt worden waren, wurden wieder in Sainte-Croix eingebaut 1992 Renovierung der Hauptorgel durch Pesce Auch diese Orgel machte immer wieder Probleme, die so gravierend wurden, das man sich zu einem kompletten Neubau entschloss. Der Auftrag wurde 2025 vergeben an Rieger und Orglez L’Haridon-Freyburger |
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